Fünf Jahre Volkspark Potsdam Beitrag für Garten+Landschaft, Heft 07/2006
Foto: Peter Hausdorf, ETBF

Dieses Jahr feiert der Volkspark Potsdam auf dem Bundesgartenschau- gelände fünfjähriges Bestehen. Wie hat sich der Park entwickelt, der 2001 auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz entstand? Eine Bundesgarten- schau ist langfristig nur dann erfolgreich, wenn die Anlage auch nach der Schau funktioniert, nämlich von der Bevölkerung angenommen wird, sie sich mit dem Park identifiziert.

1/3
Am 1. Mai diesen Jahres lud der Parkbetreiber auf dem Bornstedter Feld an eine 600 Meter lange Kaffeetafel am Wasserplatz ein. Trotz Eintritts kamen 8.000 Besucher. Im Vorjahr hatten insgesamt 300.000 den Park besucht, 3.500 Potsdamer kauften Dauerkarten.

Konzept zur Nachnutzung

Schon im Vorfeld der Bundesgartenschau erarbeitete man das Nachnutzungskonzept für den Park. Ziel war es, einen sport- und freizeitbetonten Naherholungspark in der Mitte eines neu entstehenden Wohngebietes im Norden Potsdams zu schaffen, der sich deutlich von den historischen Parkanlagen unterscheiden sollte. Früh war klar, dass nach der Schau weiterhin Eintritt erhoben werden sollte. Seit 2003 betreibt nun die städtischen Gesellschaft Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH den Park, die bereits den BUGA-Park maßgeblich gebaut hatte und dafür verantwortlich war, Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung auf dem Bornstedter Feld zu entwickeln und zu vermarkten. Seitdem heißt die Anlage „Volkspark Potsdam auf dem BUGA-Gelände“. Hier schwingt der soziale Anspruch dieser Anlage als Familienpark mit.